Vereinssatzung


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1 Der am 16.05.2009 gegründete Verein führt den Namen Bewegungsvielfalt und hat seinen Sitz in Berlin.

Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen. Der Name wird dann mit dem Zusatz

e. V. versehen.


1.2 Der Verein strebt die Mitgliedschaft in den Fachverbänden des Landessportbundes Berlin e. V., deren Sportarten im Verein betrieben werden, an und erkennt deren Satzung und Ordnung an.


1.3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

2.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sports.

Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung und Ausübung von Gymnastik, wie Pilates, Wirbelsäulengymnastik, Fitnessgymnastik, Herzsport, Aquafitness, Walking, Nordic Walking und Kinderturnen.

Der Verein fördert den Gesundheits-, Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- und Seniorensport.

Die Mitglieder sind berechtigt am regelmäßigen Training und an Wettkämpfen teilzunehmen.


Der Verein fördert:



2.2 Der Verein verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern ist selbstlos tätig.


2.3 Die Organe des Vereins (§ 8) können ihre Tätigkeit gegen eine angemessene Vergütung ausüben.

Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.

Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand.

Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und –Bedingungen.


2.4 Mittel des Vereins, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.5 Der Verein räumt den Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und weltanschaulicher Toleranz und Neutralität.


§ 3 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:


  1. erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres.

  2. Jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

  3. Ehrenmitglieder


§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

4.1 Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, an den Vereinsveranstaltungen teilzunehmen.


4.2 Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, sowie den weiteren Ordnungen des Vereins und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu verhalten.


4.3 Die Mitglieder sind verpflichtet die Beiträge und Umlagen für den Verein zu entrichten.


§ 5 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

5.1 Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.


5.2 Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden.

Dem Vereinsbeitritt für jugendliche Mitglieder kann nur durch die Unterschrift eines

gesetzlichen Vertreters zugestimmt werden.


5.3 Es gilt eine Probezeit von 3 Monaten.

Während dieser Zeit besitzt das Mitglied kein Stimmrecht und darf auch keine Funktion bekleiden. Ausgenommen davon sind die Gründungsmitglieder. Nach Ablauf der Probezeit entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als ordentliches Mitglied (entsprechend § 3).


5.4 Die Mitgliedschaft erlischt durch:


  1. Austritt (Vertragskündigung)

  2. Ausschluss

  3. Ableben

  4. Löschung des Vereins


5.5 Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Quartalsende.


5.6 Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Beiträge bestehen.


5.7 Ausgeschiedene und ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes müssen binnen drei Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schriftlich dargelegt und geltend gemacht werden.


§ 6 Maßregelung

6.1 Gegen Mitglieder – ausgenommen Ehrenmitglieder- können vom Vorstand Maßregelungen beschlossen werden:


  1. wegen erheblicher Verletzung der in der Satzung verankerten Verpflichtungen bzw. Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse

  2. wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als 3 Monaten trotz Mahnung

  3. wegen Vereins schädigenden Verhalten

  4. wegen groben unsportlichen oder fahrlässigen Verhaltens

  5. wegen unehrenhafter Handlungen


6.2 Maßregelungen sind:


  1. Verweis

  2. Befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltungen des Vereins

  3. Ausschluss aus dem Verein


In den Fällen § 6.1 a,c,d,e ist vor der Entscheidung dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Das Mitglied ist unter einer Einhaltung von einer 10 tägigen Frist schriftlich zu einer Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung zu laden. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffenen per Post zuzusenden. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung.

Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Entscheidung schriftlich einzulegen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen. Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der Entscheidung bleibt unberührt.



§ 7 Monatsbeitrag

Es werden eine Aufnahmegebühr und ein fortlaufender Monatsbeitrag von den Mitgliedern erhoben. Die Höhe des Beitrags und der Aufnahmegebühr wird vom Vorstand bestimmt.


Der Monatsbeitrag ist quartalsweise zu entrichten.


§ 8 Organe

Die Organe des Vereins sind folgende:


  1. Die Mitgliederversammlung

  2. Der Vorstand


§ 9 Mitgliederversammlung

9.1 Die Mitgliederversammlung bildet das oberste Organ des Vereins.


Folgende Aufgaben hat die Hauptversammlung:


  1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

  2. Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer

  3. Wahl des Vorstandes

  4. Wahl des Kassenprüfers

  5. Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten

  6. Genehmigung des Haushaltsplanes

  7. Satzungsänderungen

  8. Beschlussfassung über Anträge

  9. Ernennung und Abberufung von Ehrenmitgliedern nach § 12

  10. Beschluss über Auflösung des Vereins


9.2 Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt und sollte im 1. Quartal des Kalenderjahres durchgeführt werden.


9.3 Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt mittels einer schriftlichen Einladung und per E- Mail durch den Vorstand.

Zwischen dem Tag der Einladung zur Versammlung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens drei und höchstens fünf Wochen liegen.

Die Tagesordnung ist mit der schriftlichen Einberufung der Mitgliederversammlung mitzuteilen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wörtlich mitgeteilt werden.


9.4 Die Mitgliederanzahl ist unabhängig von der erschienen Mitgliederanzahl beschlussfähig.

Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen und Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.


9.5 Satzungsänderungen sowie Änderungen des Vereinszweckes erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.


9.6 Es erfolgt eine geheime Abstimmung, wenn dies von wenigstens 10 von Hundert der stimmberechtigten Anwesenden beantragt wird.


9.7 Anträge können gestellt werden:


  1. von jedem erwachsenen Mitglied (§ 3a)

  2. vom Vorstand

9.8 Es muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung vom Vorstand einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 25 von Hundert der Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.


9.9 Die Anträge müssen mindestens 6 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein.

Später eingehende Anträge dürfen nur in der Mitgliederversammlung behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einfacher Mehrheit bejaht wird. In der Tagesordnung ist die Angabe des zu ändernden Paragraphen der Satzung anzugeben. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung sind ausgeschlossen.


§ 10 Stimmrecht und Wählbarkeit

10.1 Stimm- und Wahlrecht besitzen nur die volljährigen (vollendetes 18. Lebensjahr) Mitglieder.


10.2 Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.


10.3 Gewählt werden können alle volljährigen und geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.


10.4 Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist auch Mitgliedern, denen kein Stimmrecht zusteht, gestattet.


§ 11 Vorstand

11.1 Der Vorstand besteht aus:


  1. dem 1. Vorsitzenden

  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden

  3. dem Kassenwart


Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch je einen der vorstehend genannten Vorstandsmitglieder vertreten.


11.2 Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils vier Jahre gewählt. Sie bleiben im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Tritt ein oder treten mehrere Vorstandsmitglied(er) vorzeitig zurück oder scheidet beziehungsweise scheiden vorzeitig aus, bestimmt für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung der übrige Vorstand einen beziehungsweise mehrere Nachfolger.


11.3 Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende oder ein durch ihn Beauftragter.

Es werden Protokolle von den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen angefertigt, die vom Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und dem Schriftführer unterzeichnet werden.


11.4 Die sportlichen und finanziellen Angelegenheiten werden durch den Vorstand geregelt.


11.5 Der Vorstand ist für die Ausführung der Vereinsbeschlüsse verantwortlich.


11.6 Der Vorstand ist berechtigt, einen Geschäftsführer einzustellen.


§ 12 Ehrenmitglieder

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können in der Mitgliederversammlung durch Zweidrittelmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern gewählt werden. Ehrenmitglieder werden bis zum Widerruf durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit ernannt.

Ehrenmitglieder sind von der Entrichtung der Beiträge befreit und besitzen Stimmrecht.


§ 13 Kassenprüfer

13.1 Kassenprüfer können für die Dauer von 2 Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt werden. Diese dürfen weder dem Vorstand noch dem Ausschuss angehören.


13.2 Die Kassenprüfer haben die Aufgabe die Kasse/ Konten des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.


13.3 Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwarts und des übrigen Vorstandes.


§ 14 Auflösung

14.1 Die Vereinsauflösung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der erschienen Stimmberechtigten.


14.2 Liquidatoren bilden der erste Vorsitzende und der Kassenwart

Es können zwei andere Vereinsmitglieder als Liquidatoren von der Mitgliederversammlung gewählt werden.


14.3 Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2

dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, dem Landessportbund Berlin e. V. zu, der es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung des Sports im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat.